
06.01.09 - Beschäftigt wie ein Minister
Das Leben ist sicherlich nicht mehr dasselbe, wenn man Olympiasieger
geworden ist. Die Bestätigung dafür kam gestern Abend, als les Blues
nach Frankreich zurückkehrten und auf besondere Weise empfangen wurden.
Gestern Abend kam die Mannschaft mit mehr als einer Stunde Verspätung auf dem Flughafen Roissy Charles de Gaulle an. Der Handball-Olympiasieger konnte sich nicht vorstellen, dass so viele Leute auf ihn gewartet haben.
"Wir haben schon das Getöse der Fans gehört, als wir auf unser Gepäck gewartet haben. Und als wir sie gesehen haben, konnten wir es nicht fassen. Mehr als tausend Personen waren gekommen, um uns zu beklatschen, anzulächeln und zu bejubeln. Das geht einem direkt ans Herz. Meine Eltern und Luka waren auch da, ich war im siebten Himmel. Ich persönlich habe so was noch nicht erlebt. In so einem Moment begreift man wirklich, was wir in China erreicht haben. Das ist riesig und viele Leute haben unser Heldenepos verfolgt", so Niko.
Les Bleus haben mehr als eine Stunde für die Strecke vom Terminal zum Bus gebraucht, unter dem Beifall ihrer Anhänger. Danach war das Team in den Stadtteil Montparnasse in Paris zu einen Empfang des französischen Verbandes und seiner Partner eingeladen. Die kleine Feier dauerte bis 4 Uhr morgens. Dann war es Zeit für die Spieler, schalfen zu gehen.
Und heute? Nicht Besonderes. Auf dem Champs Elysées werden die Spieler mit einem Bus anrollen. Die Party wurde von einem großen
Automobilzulieferer organisiert. Danach, um 18.30 Uhr, geht es zur
Garten-Party im Elysée-Palast im Beisein von Präsident Nicolas Sarkozy.
Ein normaler Tag, auf alle Fälle...
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