Der Deutsche Meister startete sehr gut in die Begegnung und dominierte die ersten neun Minuten klar (3:0, 4:1, 6:2). Der Gastgeber kämpfte sich jedoch in die Partie und kam bis auf ein Tor heran (6:7/13.). Mit jeder Menge Erfahrung und Cleverness an Bord blieben die Kieler cool, trafen vier mal in Folge (11:7/17.) und zogen anschließend auif acht Tore (18:10/28.) davon. Mit einem deutlichen Vorsprung (21:14) ging es in die Halbzeit.
Was die Zebras in den ersten zehn Minuten der 2. Halbzeit zeigten, war gar nicht mehr meisterlich. Ein einziges Mal trafen die Spieler von Alfred Gislason, während die Ahlener sechs Tore machten! Nicht mal die Auszeit, die Gislason nahm, half. Die Anzeigetafel zeigte plötzlich nur 22:20. Die 1600 Zuschauer hofften auf ein Wunder, aber die Sensation blieb letztlich aus. Omeyer parierte zwei Würfe von Außen, Vid Kavticnik traf doppelt zum 24:20 und das Polster wuchs erneut auf acht Tore 13 Minuten vor dem Ende an (29:21). Am Schluss gewann der amtierende Pokalsieger mit 37:26.
Ahlener SG: Stochl, Peveling; Ganschow (5), Pries (3), Wiegers (3), Bertow (6/3), Gersch (4), Hynek, Bonath (2), Lammers (3); Trainer: Pfänder
THW Kiel: Omeyer (1.-60., 16 Paraden), Palicka (n.e.); Lund (1), K. Andersson (5), Lundström (3), Kavticnik (4), Anic (3), Lövgren (6/3), Ahlm (1), Zeitz (3), Klein (2), Jicha (9); Trainer: Gislason