Die Mannschaft von Alfred Gislason dominierte das ganze Spiel deutlich und ihr Sieg geriet nie ins Gefahr. Angeführt von einem ganz starken Kim Andersson (10 Tore von 13 Versuchen) und mit einem ganz starken Titi Omeyer (18 Paraden) führten die Kieler von Anfang an und erhöhten ihren Vorsprung bis auf 8 Tore (13:5/17., 14:6/20., 16:8/23.). Alles, was Nordhorn bis zur Pause schaffte, war bis auf fünf Tore zu verkürzen. Genau so war auch der Halbzeitstand: 18:13.
Myrhol (überragend mit 11 Toren) und seine Kollegen starteten in den zweiten Abschnitt besser und nach 34 Minuten schmolz Kiels Vorsprung auf zwei Tore zusammen: 19:17. Stefan Lövgren, der bis dahin im mittleren Rückraum von Börge Lund ersetzt wurde, kam ins Spiel und der Deutsche Meister zog von 21:19 (37.) auf 26:19 (42.) davon. Das war entscheidend. Am Ende gewann der Favorit mit 31:24 und kehrt mit 10000 Euro mehr nach Hause zurück.
THW Kiel: Omeyer (1.-30., 51.-60., 18 Paraden), Palicka (31.-51., 6 Paraden); Lund (1), K. Andersson (10), Lundström (n.e.), Kavticnik (3), Anic (6), Lövgren (6/5), Ahlm (1), Klein (5), Jicha (4); Trainer: Gislason
HSG Nordhorn: Gentzel (17.-60., 12 Paraden), Katsigiannis (1.-17., 2 Paraden); Verjans (3), Karlsson, Machulla (2), Mamelund (1), Myrhol (11), Lislerud-Hansen (1), Glandorf, Weinhold (3), Przybecki (2), Sprem (4), Szücs, Kukucka (4/3), Trainer: Lindgren