Die Zebras taten sich in den ersten 15 Minuten schwer, lagen die ganze Zeit zurück. Ohne Nikola und Börge Lund war die Abwehr mehr als wacklig und ließ Titi Omeyer all zu oft allein. Dominik Klein brachte per Gegenstoß die Kieler zum ersten Mal in Führung: 11:10/17. Niko kam nach 19 Minuten auf das Feld und stellte schnell den Unterschied heraus. Er traf mit seinem ersten Wurf zum 13:12/20. Nach dem 13:14 von Karipidis, zeigte sich der THW in Topform: 6 Tore in Folge zum 20:13/27. Den klaren Vorsprung verteidigte der Meister bis in die Halbzeit (23:15).
Die letzten zehn Minuten des Deutschen Meisters im ersten Abschnitt machten Appetit auf mehr. Kiel führte deutlich mit 25:16/34., aber plötzlich erlaubten sich die Kieler zu viele Fehlwürfe und technische Fehler. Der Gastgeber verkürzte bis auf 27:23/43., nachdem die Gäste sechs Minuten lang nur ins Leere warfen. Drei Tore in Folge von Nikola zum 30:23/46. sorgten praktisch für die Vorentscheidung. Trotz der weiteren "Fahrkarten", vor allem von Linksaußen, gewann das Team von Alfred Gislason am Ende mit 39:32.
"Natürlich sind wir sehr zufrieden, wir haben auswärts gewonnen. Melsungen hat eine starke Mannschaft. Es ist schwer, hier zu gewinnen.
Es war ein gutes Spiel von uns, besonders in den letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Mit meinem Ellenbogen geht es nicht so gut, aber man muss spielen, so ist der Handball", sagte Niko nach dem Spiel gegenüber hbl.tv.
MT Melsungen: Kelentric (1.-17., 26.-60., 10 Paraden), Herold (17.-26., 1 Parade); Ehlers (n.e.), Junillon (1), Orzlowski, Klitgaard (5), Valo (9), Tellander (4), Tzimourtos (n.e.), Stojanovic (2), Karipidis (8/2), Vuckovic (3); Trainer: Hedin
THW Kiel: Omeyer (1.-56., 15/1 Paraden) , Palicka (56.-60., 1 Parade); Lund (2), Andersson (6), Lundström (2), Kavticnik (7/1), Anic, Lövgren (3/2), Ahlm (4), Zeitz (2), Karabatic (7/1), Klein (3), Jicha (3); Trainer: Gislason