Die Mannschaft von Claude Onesta ließ den Brasilianern keine Chance. Bereits zur Halbzeit führten die Europäer mehr als deutlich mit acht Toren (19:11). Im zweiten Abschnitt rotierte Onesta seinen Kader und das Polster wuchs bis auf zwölf Tore (31:19/50.). In den letzten zehn Minuten trat Frankreich auf die Bremse und die Südamerikaner verkürzten auf acht Tore.
Als frischgebackener Welthandballer 2007 spielte Niko sehr gute 50 Minuten, traf fünfmal und gab acht Anspiele. "Wie wussten, dass wir viel stärker sind, aber wir wussten auch, dass Brasilien Mannschaften wie Deutschland und Polen bei der letzten WM Probleme bereitet hatte. Wir wollten unsere Defensive stabilisieren und aus ihr heraus leichte Tore über die zweite Welle und per Gegenstoß erzielen. Das ist uns gelungen. Danach haben wir unseren Vorsprung nur noch verwaltet", so Niko gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Frankreich: Omeyer (6 Paraden), Karaboué (8/2 Paraden) - Fernandez (5/1), Dinart (1), Burdet, Gille (4), Gille (4), Narcisse (1), Girault (7), Karabatic (5), Kempe (3), Abati, Abalo (2), Guigou (2).
Brasilien: Santos (9/1 Paraden), Vasconcelos (4 Paraden)- Pacheco Filho (1), Ertel (5), Rui (1) Bruno Souza (1), Bortolini (4/1), Justino Helio (1), Laureano (1), Alexandre Silva (2), Ribeiro (4), Bruno Santana (2), Pizzinato, Oliveira (4).