Stralsund konnte nur neun Minuten mithalten (4:4), bevor es vom Wahnsinns-Tempo des Deutschen Meisters niedergemacht wurde. Binnen fünf Minuten machte der THW sechs Tore in Folge, der Gastgeber traf nur ins Leere und die Anzeigetafel zeigte 10:4 für die Gäste. Mit dem 20:8 zur Halbzeit war die Entscheidung bereits gefallen.
Die zweite Hälfte lief meistens nur in eine Richtung. Die 4200 Zuschauer im "Jahn-Sportforum" in Neubrandenburg sahen, wie der THW seinen Vorsprung immer wieder erhöhte, so dass es am Ende die komplette Vorführung wurde: 43:22.
Stralsunder HV: Tsilimparis (n.e.), Levshin (1.-60., 11 Paraden, 1 Tor); Bruna, Präkels, Brandt (n.e.), Hoffmann (1), Samaras, Hinz (n.e.), Chantziaras (4), Berka (9), Gudz (4), Schwerin (1), Nincevic (2/1); Trainer: Vanek
THW Kiel: Omeyer (1.-55., 19/2 Paraden), Hossner (55.-60., 1 Parade); Andersson (6), Lundström (6), Kavticnik (3), Anic (3), Lövgren (9/3), Ahlm (4), Zeitz (1), Karabatic, Klein (2), Jicha (9); Trainer: Gislason