Die Zebras starteten furios und führten sogar mit 6 Toren (8:2/10., 13:7/21.), aber der Vorsprung schmolz, weil Alfred Gislason rotiertieren ließ. Der HSV kam bis auf drei Tore zur Halbzeit heran (17:14). Nach der Pause taten sich die Kieler mit der offensiven Abwehr der Hanseaten schwer und Gislason musste nach 36 Minuten beim Stand von 20:20 seine Auszeit nehmen. Das passierte allerdings zum richtigen Zeitpunkt, weil seine Jungs das Polster erneut auf drei Tore ausbauten. Hamburg hatte in den letzten zehn Minuten die Chance, bis auf ein Tor ran zu kommen, aber beim dem Spielstand 26:24 für die Zebras parierte Omeyer den Strafwurf von Flohr und im Gegenzug erzielten Lundström und Anic schnell das 28:24, das am Ende entscheidend war.
THW Kiel : Omeyer (1.-40., 50.-60., 14/1 Paraden), Palicka (40.-50., 1 Parade) ; Lund (1), Andersson (2), Lundström (6), Kavticnik (2), Anic (2), Lövgren (7/5), Ahlm (1), Zeitz (4), Klein (2), Jicha (6); Trainer : Gislason.
HSV Hamburg: Bitter (31.-60., 10/2 Paraden), Sandström (1.-30., 6 Paraden) ; Schröder (8), Niemeyer (2), Jansen (2/1), Lackovic (3), Flohr (2/1), Torgowanow (n.e.), Grimm (1), B. Gille (3), G. Gille (1), Grundsten (3), K. Lijewski, M. Lijewski (3) ; Trainer: Schwalb