Der Deutsche Meister tat sich in den ersten 30 Minuten schwer und nach dem 3:3 (6.) lag er immer hinten, maximal mit drei Toren (7:4, 10:7, 12:9 13:10, 14:11). Nikola kam nach 16 Minuten ins Spiel, vier Wochen nach seiner Verletzung, und trug sich gleich beim 10:12 in die Torschützenliste ein! Kiel hatte die Chance zum Ausgleich, aber Stefan Lövgren vergab einen Siebenmeter beim Spielstand von 14:13. Gummersbach zog auf 17:14 (29.) davon, aber Marcus Ahlm und Vid Kavticnik passten auf, dass der Rückstand nicht größer wurde und in den letzten Minuten schafften sie das 17:16.
Die 2. Halbzeit gehörte ganz klar den Kielern. Nikola traf zur ersten Führung (22:21/38.) für den THW und fünf Minuten später brachte seine Mannschaft erneut in Front (24:23/42.). Der Gastgeber warf zehn Minuten lang kein Tor und traf erst, als die Gäste schon mit 28:23 vorn lagen. Es waren noch neun Minuten zu absolvieren und Kiel gab seinen Vorsprung nicht mehr aus der Hand und gewann mit 32:27.
VfL Gummersbach: Fazekas (1.-60., 18/2 Paraden), Ploquin; Krantz, Wagner (2), Vukovic (4), Klev (1), Pungartnik (1), Ilic (8/2), Gunnarsson (4), Alvanos (1), Szilagyi (2), Pfahl (1), Zrnic (1), Tuzolana (2); Trainer: Hasanefendic
THW Kiel: Omeyer (1.-60., 17 Paraden), Palicka (n.e.); Lund, Andersson (8), Lundström, Kavticnik (7/4), Anic (1), Lövgren (2/1), Ahlm (3), Zeitz (1), Karabatic (4), Klein (4), Jicha (2); Trainer: Gislason